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Vorab mal wieder vielen Dank an das Seidenraupencross Team für die perfekte Organisation rund um die beiden Läufe. Gut gewählte Musik, Kuchen, Getränke... alles was das Läuferherz vor und nach dem Lauf begehrt.

Bei Nieselregen und 10 °C ging es los auf die 16 km. Wie immer gut ausgeschildert, führte der Lauf zur ersten Steigung, dem Hülser Berg. Nach 1,8 km ging es 30 Höhenmeter hoch, auf einer Strecke von 400m, welches einer Steigung von 7,5 % entspricht.

Nach insgesamt 3 km lief man die 30 Höhenmeter wieder runter auf dem Weg zum Kapuziner Berg. Dieser war nach ca. 7,5 km erreicht und als die Läufer den Gipfel mit den Kreus umrundeten, waren wieder knapp 30 Höhenmeter bewältigt.

Danach ging es wiederrum die gleiche Anzahl an Höhenmetern wieder steil runter. Diese Erholungsphase nutzen sicherlich alle Teilnehmer, da im Tal bereits die nächste Rampe wartete. 17 Höhenmeter in 250 m wollten bewältigt werden. Dies entspricht einer Steigung von knapp 7 %!.

Auch danach durften bzw. mußten die Läufer wieder durchatmen, den schon näherte man sich dem Schulßanstieg, dem Inrather Berg. Die "Besteigung" erforderte die letzten Körner, denn 1,4 km Anstieg mit 32 Höhenmetern nach absolvierten 10 km waren schon eine Herausforderung.

Am Gipfel angekommen versuchten die Läufer, die dem Anstieg geschuldete verlorene Zeit, wieder aufzuholen, ging es doch die gleiche Strecke wieder herunter. Abermals im Tal angekommen, verblieben noch rund 4 km bis zum Ziel, mit leichten Gefälle. Schon 2 km vor dem Ziel konnte man die Musik und den Sprecher hören.

Nachdem der Steeger Dyk überquert wurde, ging es nochmals ca. 500 m über einen typischen, glitschigen Pfad der den Seidenraupencross ein Alleinstellungsmerkmal am Niederrhein verleiht. War dieser geschafft, warteten noch 400 m asphaltierte Strecke, die sich für einen Schlußspurt gut eignete.

Im Ziel warteten alkoholfreie Getränke, Äpfel und Bananen auf die müden Läuferinnen und Läufer.

Nach der Siegerehrung, begleitet durch coole Musik, wurde noch eine Tombola mit vielen Preisen veranstaltet.

Unser Fazit: Wenn in Krefeld ein Lauf organisiert wird, dann muß der Niederrhein hin. Wo kann man schon am Niederrhein einen Cross von 16 km Länge und insgesamt 185 Höhenmetern laufen?.

Der Seidenraupencross hat sich etabliert am Niederrhein, schaut euch nur mal die Autokennzeichen an. Die Teilnehmerzahl steigt von Jahr zu Jahr und die Organisation wird immer perfekter. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei und Sie liebe Leser hoffentlich auch.